Spendier mir doch einen Kaffee
Beim Schreiben guter Texte wird mein Kaffee leider viel zu oft kalt. Hilf mir, meinen Kaffeevorrat zu füllen.
Wenn es helfen würde, würde ich
– ganz viel Spunk-Lakritze essen, die ich gar nicht gerne mag
– den ganzen Tag tanzen, auch dann noch, wenn die Füße weh tun
– den ganzen Tag singen, obwohl das nicht wirklich schön anzuhören ist
– ganz vielen Menschen zuhören, ihren Sorgen Raum geben und in Liebe da sein
– mit vielen Menschen einfach schweigen, für ein paar Augenblicke
– so manchen in den Arm nehmen und einfach eine Weile halten
– die Verbundenheit zwischen uns mit einem Lächeln aus dem Herzen besiegeln
Wenn es nur helfen würde, das Lakritz essen, das Tanzen, das Singen.
Wenn es nur helfen würde, die Momente des Schweigens und Haltens, das Lächeln der Verbundenheit, die Liebe. Wenn uns das nur helfen würde, friedlicher zu sein, uns zu besinnen, zu erinnern, wer wir wirklich sind. Erinnern, dass vieles gar nicht wirklich wichtig ist. Erinnern, dass ein jedes seine Berechtigung hat und allein schon deshalb Liebe verdient und wir alle sie zum Atmen brauchen.
Wer weiß, vielleicht hilft es?
Wer weiß, vielleicht ist das eine Lösung für all das Jetzt?
Und wer weiß, wenn nicht nur ich das tue? Wer weiß, vielleicht sind wir viele? Viel mehr, als wir meinen?
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