Spendier mir doch einen Kaffee
Beim Schreiben guter Texte wird mein Kaffee leider viel zu oft kalt. Hilf mir, meinen Kaffeevorrat zu füllen.
Ein neues Kalenderjahr hat begonnen und mit ihm bekommt mein Blog ein neues Kapitel. Ich glaube, es war im November 2015, als ich zum ersten Mal einen Moment darüber sinnierte, welchen Titel dieses Kapitel des neuen Jahres bekommen würde.
2011 benannte ich im Rückblick. 2012 mittendrin im Jahr, als ein Abschied dem anderen folgte. 2013 als das Jahr des Reisens zu benennen, war mehr eine blasse Ahnung als eine Idee oder gar das Wissen, dass ich in dem Jahr viele Hunderte Kilometer fahren und Universen verlassen und kennenlernen würde. 2014 sollte das Jahr des Entdeckens werden, so mein Entschluss und 2015 das Jahr des Ankommens, was zu gleichen Teilen Wunsch und Gewissheit war. Zum Jahresende 2015 ließ ich alle Kapitelnamen und die Erinnerungen an die Erlebnisse, Wegstrecken, Begegnungen und (Welt-) Geschehnisse noch einmal Revue passieren und fand jeden einzelnen mehr als treffend.
Und nun will ein neues Kapitel benannt werden, um die Struktur meines Blogs beizubehalten. Aus diesem Grund spürte ich hinein, welche Qualität, welchen roten Faden das kommende Jahr haben könnte. Dabei spielten Vorhaben, Ideen, Projekte ebenso eine Rolle, wie die Empfindungen, die das unbekannte Neue in mir auslöste. Ich sank für einen kreativen Moment in mein Innerstes. Dort öffnen sich mir Räume, die scheinbar wenig mit dem Sichtbaren um mich herum zu tun haben. Bilder steigen in mir auf. Ich sehe Worte, die sich zu Sätzen formieren, höre lautlose Stimmen, die zu mir sprechen und konzentriere mich auf die, die ich als die meine identifizieren kann. Intuitiv und voller Vertrauen lasse ich mich in meine inneren Räume fallen, wissend, dass die Antworten auf meine Fragen in mir zu finden sind.
Als ich mich nun im November das erste Mal auf diese meine Art mit der Thematik befasste, erschien nur ein Wort vor meinem geistigen Auge und die Welle, die dieses Wort aus meiner Tiefe in mir auslöste, war von wärmender Harmonie: Liebe. Mit einem stillen Lächeln nahm ich es zur Kenntnis und wendete mich anderen Dingen zu. Eine Zeit später spürte ich wieder in das Thema hinein. Wieder erschien die Liebe, doch war eine Unstimmigkeit wahrzunehmen. 2016 – Jahr der Liebe. Klingt schön, ist aber Unsinn. Die Liebe ist nicht nur ein Kapitel meines Lebens, die Etappe eines Jahres. Liebe ist mein Leben. Ich bin Liebe. Aber wie dann? Die Antwort kam dieses Mal auf anderen Wegen zu mir.
Ja, alle Antworten liegen in uns und doch sind es manchmal die Menschen-Engel, die mit deutlicher Klarheit zu uns sprechen und uns sagen, was wir nicht so recht in Worte fassen können. Von solch einem wertvollem Menschen-Engel bekam ich Ende letzten Jahres eine Nachricht, in der er mir sagte, er sei schon gespannt, unter welchem Motto das neue Jahr für mich wohl stehen wird. Und er schrieb: „2016 – Jahr des Aufblühens. Wie fühlt sich das für Dich an?“ Es traf mich wie ein Blitz und ich wusste, genau das ist es! Nach all dem Beginnen, Loslassen, Reisen, Entdecken und Ankommen, ist nun die Zeit der Blüte gekommen.
Ich danke Dir von Herzen, lieber Menschen-Engel, S.e.e.l.e.n.m.e.e.r.-Freund Ulrich, dass es Dir immer wieder gelingt, mein Seelendolmetscher zu sein. ♥
Ich freue mich auf mein Jahr des Aufblühens, darauf, ein paar Stationen mit Euch, liebe LeserInnen zu teilen und darüber, dass es Euch gibt.
Lassen wir alle die Blüten unserer Liebe aufblühen. Die Welt freut sich auf uns.
Photo: Josch13 | pixabay.com
Ich finde Jahr des Aufblühens ist eine ganz wunderbare Überschrift!
Schön, Dich wieder zu lesen!
GLG, Christina
Auch hier noch einmal an Dich ein herzliches Dankeschön, liebe Christina!
Auf bald!? ♥